Unter Tierkommunikation versteht man die telepathische oder auch intuitive Kommunikation mit Tieren. Die Fähigkeit der Telepathie ist jedem Lebewesen angeboren und wurde inzwischen von Quantenphysiker sogar verifiziert. Die Tierkommunikation hat daher nichts mit mystischen Inhalten zu  tun. Tiere sind mitunter für telepathische Botschaften besser empfänglich als Menschen, denn sie haben weniger Ablenkung durch Gedankenketten als wir. Mit Tieren zu kommunizieren funktioniert nun, indem wir uns nach innen wenden, nach innen schauen, nach innen hören und in unser Inneres fühlen.

 

Tiere teilen sich uns intuitiv oder mental mit, indem sie Bilder oder Szenen senden, wie wir manchmal nur flashartig, ganz zart, vielleicht auch undeutlich und kaum sichtbar empfangen. Sie senden uns Gefühle, Gerüche und akustische Signale. Tiere umgekehrt verstehen uns meistens gut, denn es ist erwiesen, dass wir automatisch Bilder oder Filme im Geist tragen, wenn wir uns unterhalten, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Telepathie gehört zum sechsten Sinn. Der sechste Sinn bezeichnet die Intuition, also unsere sensitive Wahrnehmung.

 

Es ist die innere Stimme, die uns zum Beispiel vor Gefahren warnt, oder auch das Wissen darüber, was wir genau in diesem Moment tun sollten. Die bekannten fünf Sinne (Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Tasten) entsprechen  der grobstofflichen Materie, während der sechste Sinn sich auf den Geist und die feinstoffliche Ebene bezieht.

Die Telepathie ist nicht von Nähe abhängig und kann über jede erdenkliche Entfernung ablaufen. Aus diesem Grund benötige ich lediglich ein Foto und den Namen des Tieres das als Unterstützung dient, Informationen zu erhalten, auch wenn der „Gesprächspartner“ oft kilometerweit weg lebt. Sie als Tierhalter formulieren Fragen, die Sie gerne an ihr Tier stellen möchten, oder die im Zusammenhang des Problemverhalten wichtig wären. Gerne bin ich Ihnen bei den Formulierungen behilflich oder gebe ihnen Tipps, wie solche Fragen aussehen könnten. Im Falle der Bearbeitung eines Problemverhalten empfehle ich eine längerfristige Begleitung. Das Tier wird dabei von mir in bestimmten Abständen über den Ist-Zustand befragt und somit ist es möglich, den Fortschritt zu dokumentieren und auf die sich ändernden Bedürfnisse des Tieres einzugehen. 

Die Tierkommunikation wird von mir alleine und in aller Ruhe durchgeführt. Alle Informationen werden dokumentiert und dem Tierhalter weiter gegeben. Oft können Informationen auftauchen, die überhaupt keinen Zusammenhang zum Thema haben… aber sie können für einen späteren Zeitpunkt dennoch wichtig sein. Tiere sind in der telepathischen Kommunikation nicht an Zeiten gebunden.

 

Das heißt, sie sind nicht an der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gebunden. Es können Themen aufkommen, die schon lange in der Vergangenheit liegen, aber für das Tier „aktuell“ Bedeutung haben. Dies kann eine sinnvolle Hilfestellung zur Problemlösung für seelischen Kummer sein. Ebenfalls können zum Beispiel Informationen, Szenen oder Bilder auftauchen, die für das Tier als „aktuelle Situation“ gelten, aber tatsächlich erst in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Aus diesem Grund, empfiehlt es sich alle Informationen die man von seinem Tier erhält, aufzubewahren.

Gespräche mit Tieren sind grundsätzlich immer sinnvoll. Aber speziell in meiner Tätigkeit als Verhaltenstherapeutin, kann dieses wertvolle „Werkzeug“ zur Ursachenfindung beitragen, um mangelnde Bedürfnisse und Wünsche aufzudecken, die zu Verhaltensauffälligkeiten geführt habe könnten.

 

Aber auch umgekehrt kann es eine seelische Erleichterung sein, wenn es Gründe für Veränderungen seitens des Menschen gibt. Es ist mitunter wichtig, den Tieren zu erklären, wenn eine Veränderung bevorsteht, sei es ein Umzug, ein Urlaub, ein Baby, das erwartet wird, ein weiteres Haustier, das einziehen wird, eine Trennung von einem Menschen, der mit im Zuhause wohnt, oder vielleicht sogar die Trennung vom Tier selbst. Es ist für die Tiere schrecklich, wenn sie nicht wissen, warum sie abgegeben werden oder warum man einen anderen Menschen für sie sucht. Oft fühlen sie sich schlecht und denken, sie hätten einen Fehler gemacht oder seien nicht gut genug für ihre Menschen. Besonders bei Pferden ist das der Fall, sie leiden meistens stumm und über eine sehr lange Zeit hinweg. Manche können den Verlust ihres Menschen sogar niemals vergessen und suchen die Schuld dafür bei sich selbst.

 

Ebenso ist es sinnvoll, das Gespräch mit einem Tier zu suchen, das seelisch oder körperlich krank ist, bei dem der Tierarzt keine greifbaren Ursachen für die Symptome finden kann. Oftmals kann das Tier einen Grund für sein Befinden nennen oder gar eine Stelle am Körper anzeigen, die blockiert ist.

Bevor aber mit dem Tier auf telepathische Weise gearbeitet wird, sollten jedoch alle organischen und biologischen Defizite durch einen Tierarzt ausgeschlossen werden. Eine rollige Katze zum Beispiel uriniert oft in der Wohnung. Es handelt sich dabei aber um keine Verhaltensstörung. Wenn ein Tier eine Blasenentzündung oder Probleme mit den Nieren hat, kann es ebenfalls unsauber reagieren. Ein bissiger Hund, ein bissiges Pferd, ein beißender Vogel oder andere Tiere, die aggressiv erscheinen, mögen sich so verhalten, weil sie vielleicht unter Schmerzen leiden. Aus diesem Grund, ist es wichtig, dass Verhaltensstörungen oder sonstige Auffälligkeiten zuerst immer mit dem Tierarzt besprochen werden und ggf. tierärztlich behandelt werden. Die Tierkommunikation ersetzt keinen Tierarztbesuch!

 

Auch Tiere die sich auf den Weg ins Regenbogenland machen, sich also in der Sterbephase befinden, wünschen sich ebenfalls meist noch ein Gespräch mit ihren Menschen. Die Tierkommunikation kann auch dann noch heilsam sein, wenn das Tier bereits gegangen ist, und der Mensch den Verlust nicht verkraftet oder sich mit Schuldgefühlen plagt. Für uns Menschen können Gespräche mit unseren verstorbenen Lieblingen außerdem auf ganzer Linie heilend wirken, denn sie lassen ein Gefühl des Friedens in uns einkehren.

 

Sie sehen, es gibt viele Gründe dafür, mit Tieren zu kommunizieren. Doch der wichtigste ist der, dass wir mit der Tierkommunikation die unglaublich tolle Möglichkeit haben, das Tier wirklich zu erleben und es zu verstehen.

Die Kommunikation mit Tieren kann zu einem harmonischeren Zusammenleben von Menschen und Tieren führen – zumindest wenn man die Bedürfnisse und Wünsche der Tiere ernst nimmt. Betrachten Sie ihr Tier stets als eigenständig denkendes Lebewesen.

Versuchen Sie nicht, das Tier durch die Tierkommunikation verändern zu wollen, weil Sie sich eine bestimmte Verhaltensweise wünschen. Seien sie bereit, mit ihrem Tier Kompromisse einzugehen, dann finden sich Lösungen für die Probleme.

Die Tierkommunikation ist keine Manipulation... sondern eine Möglichkeit sich mitzuteilen – sei es von Tier zu Mensch, oder von Mensch zu Tier.

 

Auch möchte ich an dieser Stelle betonen, dass die Tierkommunikation eine „Herz-zu-Herz-Verbindung“ ist, und ich in keinster Weise einem Tier Drohungen aussprechen werde. Sätze wie:“ Sagen Sie meinem Hund, wenn er noch länger aggressiv ist, kommt er ins Tierheim“ oder „wenn meine Katze noch einmal markiert, gebe ich sie ab“ führen meinerseits zu einem sofortigen Therapieabbruch.

 

Eine Herz-zu-Herz-Verbindung ist eine Verbindung von Liebe, Vertrauen, Respekt und Verständnis!

 

Ein Verhalten zu verändern, heißt lernen. Sie haben sicher schon mal versucht, das Eine oder Andere Verhalten an sich selber zu ändern und sind daran gescheitert. Erwarten Sie daher nicht von ihrem Tier, dass es ein Verhalten von heute auf morgen verändern kann. Seien Sie realistisch, und geben Sie ihrem Tier die Zeit und notwendige Unterstützung die es braucht. Aber vor allem haben Sie Geduld und Verständnis! 

Die Tierkommunikation wird grundsätzlich als Teilbereich in meiner Tier-Verhaltensberatung angewendet. 

Sollte ausschließlich Interesse an die Tierkommunikation bestehen, so kann diese natürlich auch als Einzelleistung gebucht werden!

Ein Auftrag zur Tierkommunikation kommt ausschließlich nach schriftlicher Auftragserteilung zustande.